Dreieinigkeitskirche

Aus der Geschichte der Dreieinigkeitskirche

Das früheste bekannte Gotteshaus in Sennfeld ist die St. Erhardskapelle gewesen. Sie hat bereits vor dem Jahr 1393 bestanden. Leider existiert von ihr kein Foto. Ob und wann diese Kapelle durch eine Kirche ersetzt wurde, ist nicht bekannt. Im Jahr 1552 ist jedenfalls eine Erweiterung der damals bestehenden Kirche durchgeführt worden.
In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges hatte Sennfeld viel zu erdulden. Auch das Gotteshaus wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Die alte Kirche war so baufällig, dass sie in den Jahren 1702-1705 durch einen Neubau ersetzt werden musste. Die neue barocke Kirche trug von Anfang an den Namen Dreieinigkeitskirche.
Bei einem alliierten Bomberangriff am 31. März 1944 wurden Kirche, Pfarrhaus und Rathaus mit allen um den Plan gelegenen Gebäuden durch eine einzige Luftmine in Trümmer gelegt. Einige Relikte aus der alten Kirche wie z.B. Taufstein, Kreuzigungsgruppe, Engel befinden sich auch heute wieder in der Kirche. Im Oktober 1953 erfolgte der Spatenstich zum Bau einer neuen Kirche. Wenige Tage später wurde der Grundstein gelegt. Am 07. November 1954 erfolgte die Einweihung der neuen Dreieinigkeitskirche .
Helmut Ammann hat sie künstlerisch ausgestaltet.

Über dem Eingangsportal unserer Kirche befindet sich ein großes Kreuz. In ihm sind die Personen der Dreieinigkeit eingearbeitet: Gott-Vater, Gott-Sohn, Gott-Heiliger Geist. Auf der Altarrückwand im Inneren hat Ammann eine Vision des Sehers Johannes dargestellt. Sie befindet sich in der Offenbarung, Kapitel 1. Jesus Christus ist hier zu sehen. Seine Füße ruhen auf der Weltkugel, d.h. die Welt ist ihm untertan. Erst im Jahr 1992 konnten durch großzügige Spenden die bunten Fenster im Altarraum geschaffen werden. Sie sollen das Altarbild in der Mitte ergänzen. So stellt das linke Bild die Erschaffung der Welt durch Gott Vater dar. Auf dem rechten Bild ist das Pfingstwunder dargestellt. Die Ummantelung der auf einem Steinsockel stehenden Kanzel stammt ebenfalls von Amman. Die ganze Welt ist in Kupfer getrieben und zeigt die „7 Gleichnisse vom Reich Gottes".

 

Senntrum


Kirche und Gemeindehaus bilden in unserer Kirchengemeinde eine nicht nur eine ideelle sondern auch eine bauliche Einheit. Durch verschiedene Türen sind sie miteinander verbunden. Das 2003 eröffnete Senntrum besticht durch seine räumliche Vielfalt und Offenheit. Schon im Foyer spürt man etwas vom Charme des Hauses. Vom dort aus gelangt man in alle anderen Räume des Senntrums. Im Erdgeschoss links befindet sich das Lutherzimmer. Hier kann man kleinere Veranstaltungen abhalten. Bis zu 20 Personen finden darin Platz. Ideal für Bibelkreis oder Gemüsestube. Zudem sind wir stolz über die sich ebenfalls im Erdgeschoss mittig befindliche Küche, die eigentlich alles bietet, was mann/frau so braucht. Für größere Gruppen und Kreise eignet sich der große Saal rechts vom Foyer. Locker finden hier bis zu 100 Personen Platz. Manchmal wird aber auch hier der Raum schon eng. Im Keller des Senntums haben wir noch einmal einen größeren Raum zu bieten. Der Raum ist ideal zum Toben für Babys und Kids. Natürlich ist das Senntrum barrierefrei erreichbar und verfügt auch über eine Behindertentoilette.